Das Bild-Leitmotiv 2021:
Nichts zeigt so deutlich die Wichtigkeit von Zusammenspiel unterschiedlicher Menschen und klarer und empathischer Führung wie die Arbeit eines Orchesters mit dem Dirigenten bzw. der Dirigentin. Jede/r Einzelne will in seiner Besonderheit gesehen und einbezogen werden, muss aber auch selbst Verantwortung übernehmen und Information und Austausch einfordern. Das Ergebnis dieser Arbeit ist mehr als die Summe der einzelnen Teile – es verschmilzt im besten Fall zu einer neuen Einheit.

Das Bild-Leitmotiv 2021 ist dem Film „Elisabeth Fuchs“ von Magdalena Frey entnommen.

Elisabeth Fuchs, Dirigentin – Ein Filmportrait von Magdalena Frey (2010, 13 min)
Die Filmaufnahmen wurden 2008 in der Stadt Salzburg und in Wartberg a. d. Krems bei Proben und Konzerten der Jungen Philharmonie Salzburg mit Elisabeth Fuchs gemacht. Elisabeth Fuchs wurde 1976 in Kirchdorf an der Krems geboren. Sie studierte Mathematik und später Dirigieren am Mozarteum in Salzburg, bei Karl Kamper und Dennis Russel Davis. 1998 gründete sie die Junge Philharmonie Salzburg, mit der sie seither ein breites 
Repertoire – von Bach bis zu zahlreichen Uraufführungen – erarbeitete und die sie in einem eigenen Konzertzyklus vorstellt. Um Kindern und Jugendlichen die klassische Musik näherzubringen, gründete Elisabeth Fuchs 2007 die Salzburger Kinderfestspiele. 2009 übernahm sie außerdem die künstlerische Leitung der Salzburger Kulturvereinigung.

Biografie zur Zeit der Filmaufnahmen. Aktuelle Biografie: www.elisabethfuchs.com

Kamera, Regie und Schnitt: Magdalena Frey  |  Interview Aufnahme: Ina Biechl
Dank an Melanie Plank für Footage von zwei älteren Konzerten.  

Magdalena Frey –  Fotografin und Videokünstlerin
Geboren 1963 in Graz, wo ich 1981 maturierte. 1984 Krankenschwesterndiplom in Wien. Fotoklasse bei Verena von Gagern in Salzburg / Sommerakademie. Erste Kontakte mit diversen Künstlerpersönlichkeiten, u. a. mit Heinz  Cibulka. 1985 erste eigene fotografische Arbeiten, darunter Serien wie „Spital“, „fem“ und „Mutterkuchen“ mit Konzentration auf körperliche und medizinische Aspekte. Bald kristallisierte sich ein bis heute bestehendes Hauptthema heraus: Leben und Arbeit von Frauen in der Gesellschaft und damit einhergehend die Hinterfragung von weiblichen Rollenbildern und Klischees.
1989 Geburt eines Sohnes und Übersiedelung mit der Familie ins Weinviertel, 1991 Geburt einer Tochter.
Mitbegründerin der Foto-Initiative FLUSS gemeinsam mit meinem Mann Heinz  Cibulka und anderen Künstler-KollegInnen wie z.B. Renate Bertlmann, „alien-productions“. Hier entwickelte ich neue Zyklen angeregt durch unseren neuen stimulierenden Wohnort im Herzen des Weinviertels, z.B. „Landmeter“, „Hausaltäre“, „Frauensache“. Seit 1996 digitale Collagen am Computer. Porträts von Künstlerkolleginnen, z.B. Andrea Sodomka, Susanne Wenger und Friedl Kubelka. Reisen in Nachbarländer, aber auch in andere Kulturräume führten 
zu neuen Themen und Arbeiten wie „Roma“, „Schwester und Bruder – bosnisch“, „Maria M“ oder „fahrtenbuch usa“. Es entstehen auch Serien mit tagebuchartigem Charakter, wie „Abbruch“ und „Eingriff“. Seit 2008 erarbeite ich ebenfalls Kurzfilme: u. a. „EMILIE“, „3 Frauen – 3 Welten“, „Heinz Cibulka – TagTraumDeutung“, „Juchitán – Frauennetze“.
Ausstellungen, Filmpräsentationen und Filmfestivalbeteiligungen im In- und Ausland.

https://ma-frey.com